EINE KOLLABORATION

Die Rauminstallation von Marinus van Aalst besteht aus 40 kleinen, auf Ständern montierten Lautsprechern, deren Anordnung im Raum dem Betrachter die Assoziation einer Menschengruppe vermittelt. Über jeden dieser Lautsprecher wird im Slow-Motion-Modus die Endlosschleife (Loop) einer Tonaufnahme von einer schreienden Menschenansammlung abgespielt, die unmittelbar mit Gewalt konfrontiert wird.

 

Die Papierarbeiten von Lee Lichterloh, die als ein durchgehendes Band an den Wänden installiert sind, verstärken dabei den Eindruck einer geschlossenen Zone. Der Betrachter wird so in ein heterogenes Spannungsfeld und in ein gleichsam skulpturales Geschehen einbezogen, in der sich optische und akustische Wahrnehmungen definieren.

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